Zu Recht gescheitert

Zwölf Tage am Stück Arbeiten, davon an vier Tagen bis zu sechzehn Stunden - das sah das Mobility Package für LKW-Fahrer vor. 

Der Kommentar von Cristina Tilling, European Transport Workers‘ Federation    

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Einstieg in den Arbeitsmarkt

Arthur Skorniakov ist Betriebsrat bei booking.com. Die Belegschaft ist enorm vielfältig. Er erzählt, welche Herausforderungen das birgt.  

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Immer mehr Blue Cards

Sie ist das Ticket für den europäischen Arbeitsmarkt: Die Blue Card EU. Knapp sechs Jahre nach der Einführung hat das BAMF erstmals eine Bilanz dieser Aufenthaltserlaubnis vorgelegt. 

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Pflege - ohne Sicherheit für die Beschäftigten?

Die Bundesregierung möchte ausländische Fachkräfte für die Pflege anwerben. Doch die Vorstellungen über die Bedingungen gehen weit auseinander. 

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Rechtsstaatlich in Zweifel zu ziehen

Auf dem DGB Bundeskongress positionierte sich die Gewerkschaft der Polizei eindeutig gegen die geplanten "Anker"-Zentren .  

Auszüge aus der Rede von Jörg Radek, stellvertretender Vorsitzender der GdP 


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Nur empfindlich?

Über Alltagsrassismus reden und ihn sichtbar machen, das fordert  Giorgina Kazungu-Haß, MdL (SPD).

Zu ihrem Kommentar im Forum Migration 

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Solidarität

Solidarität - das ist mehr als nur ein Wort. Dominik Bartsch, Direktor UNHCR Deutschland sieht darin den Schlüssel zur Integration.  

Zu seinem Kommentar im Forum Migation   

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Türkei: Gewerkschafter aus Remscheid verhaftet

Der Gewerkschafter und Migrationsberater Adil Demirci aus Remscheid wurde in der Türkei verhaftet. 

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Porträt Anerkennung: Amin Pourkaveh, Werkstofftechniker aus Iran - Nochmal zur Uni

01.03.2018

Im Iran, sagt Amin Pourkaveh, hab er alles gelernt, was er für seine Arbeit braucht: Vier Jahre hat er an der Universität vom Ahvaz Werkstofftechnik studiert, von 2007 bis 2011. Dann leistete er, notgedrungen, wie er sagt, den Wehrdienst ab und begann in einem Stahlwerk als Ingenieur für die Qualitätskontrolle.

Doch seine Heimatstadt Ahvaz, gleichsam in Sichtweite des Emirats Kuwait, ist durch die Ölförderung und die Schwerindustrie ein Moloch: Kaum irgendwo auf der Welt ist die Luft giftiger. Pourkaveh zog um. In Karaj nahe Teheran fand er Arbeit bei einem Hersteller für Ölfördertechnik, später bei einem Automobilwerk. Drei Jahre arbeitete er, immer als Qualitätskontrolleur. „Ich habe viel Erfahrung gesammelt“, sagt er. Anfang 2016 geriet Pourkaveh, wie so viele junge Leute, mit dem schiitischen Mullah-Regime aneinander. Er musste das Land verlassen. Seine Familie wollte nicht, dass er in ein Boot steigt, sie sammelte Geld für die teurere Passage über Land. Ein Verwandter lebt in Worpswede bei Bremen, er nahm ihn auf, im April 2016 beantragte er Asyl, sieben Monate später wurde er anerkannt.

„Ich habe nette Leute kennen gelernt“, sagt er. Die vermittelten ihm einem Platz in dem Deutschkurs-Programm namens Integra, das geflüchtete Akademiker für ein weiteres Studium in Deutschland vorbereitet. Das Sprachniveau C1 ist dafür nötig. Bei der Uni-Assist-Stelle ließ Pourkaveh sein iranisches Bachelor-Zeugnis anerkennen. Doch Pourkaveh wollte so schnell wie möglich arbeiten. Das Jobcenter zahlte die Gleichwertigkeitsprüfung bei der Bremer Ingenieurskammer. Diese entschied, dass Pourkavehs Abschluss dem deutschen Bachelor gleichwertig sei. Pourkaveh sah Stellenanzeigen von zwei Firmen, die exakt die gleichen Teile für die Ölindustrie herstellen, wie jene, bei denen er im Iran gearbeitet hatte. Im August und im Dezember 2017 bewarb er sich auf die zwei Stellen – und bekam „sehr höfliche” Absagen. „Enttäuschend” sei das gewesen. „Ich kann alles, was man für diese Arbeit braucht”, sagt er. „Wahrscheinlich hätten sie mich mit einem deutschen Abschluss genommen.” Ähnliches habe er auch von anderen geflüchteten Akademiker_innen gehört. Also, glaubt er, werde er nun wohl in Deutschland einen Master anschließen müssen. Produktionstechnik wird in Bremen angeboten, und die Stadt gefällt ihm gut. Im Februar 2018 legte er seine C1-Deutschprüfung ab. Im Herbst könnte er anfangen und müsste Bafög beantragen. Mit dem Arbeiten muss er wohl noch warten.

Dieser Beitrag wurde der Publikation "Forum Migration März 2018" entnommen.